Gwyldis
 
mit: Kaitinate, Siemoneit,
Brusdeilins, Kriszus, Bedszent,
Buntins, Seigis, Moors

aus: Gut Gwilden, Raiszen Jettkant,
Jagutten, Gibbischen Martin

Aus der Familie Gwildies (Gwyldis, Gwilda, Gwildlle) suche ich praktisch alles und jeden, der mit dem Gut Gwilden in der Nähe
Memels an der Dange zu tun hatte. Durch die Erbverschreibung, dass immer der älteste Sohn das Gut erben sollte und dieser dann
wie der Besitzer Martin zu heißen hat, kann ich diese Linie bis zum Kauf des Landes 1632 mit 200 Goldmünzen zurückverfolgen. Der
Ursprung des Käufers liegt im dunkeln, wird aber im Böhmischen vermutet. Eine andere Geschichte weist auf Hochzeitsrituale - so
konnte der Gutsherr den "Brautpreis" stets in barer Münze entrichten und musste nicht auf Naturalien ausweichen.

Das Gut gibt es auch heute noch (siehe Gvildzai in den Herkunftsorten) und wird bewohnt. Es ist sehr baufällig. Die unten am Weg
stehenden Knechtsgebäude (Wagerhäuser) wurden zuletzt aus Ziegelstein errichtet und sehen deutlich besser aus, als das
Haupthaus. Ringsrum wird neu gebaut und es bleibt zu hoffen, dass das Haupthaus noch lange vom Abriss verschont bleibt.

1833 heiratet meine Urururoma Annike Gwidale vom Gut Gwilden Jonis Szardenings und durch die Heirat ihrer Enkelin Annicke
Szardnings mit Ansas Moors 1900 gehörten die Gwildis nun auch zu meiner mütterlichen Linie. Weitere Vorfahren tragen die Namen
Kaitines und Siemoneit, weitere Nachfahren Kriszus, Bedszent, Buntins, Seigis, Moors.

Sollten Sie also in ihrer Familie einen Bezug zum Gut Gwilden haben, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen.

     Peter Wallat | Suche